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Der OpenTransfer Werkzeugkasten

Die Entwicklung von Open-Source- und Open-Data-Projekten sowie der Betrieb von offenen Forschungsinfrastrukturen sind komplex. Der Transfer in die Anwendung bringt weitere Herausforderungen mit sich: rechtliche Fragen, Geschäfts­modelle, Haftungsrisiken oder Organisationsstrukturen.

Viele dieser Themen sind für Entwickler:innen, aber auch für Mitarbeitende im Wissens- und Technologietransfer neu.

Unsere Werkzeuge

Das Projekt OpenTransfer hat eine Reihe von Werkzeugen entwickelt, um Entwickler:­innen und Transfermitarbeiter:innen zu unterstützen.

  • Leitfaden Open-Source-Hardware: Unterstützung und Hinweise für alle wesentlichen Phasen eines Open-Hardware-Projektes – von der Entscheidung für Open Source über die Planung, Umsetzung, rechtliche Absicherung bis hin zu Nachhaltigkeit und Betrieb (mit Softwaretool zur Beurteilung des Open-Source-Potenzials einer Hardware).
  • Leitfaden Wert & Verwertung von Open Data: Den Wert von FAIR-/ Open Data herausarbeiten, vergrößern und gemeinsam mit Nutzer:Innen verwerten.
  • Leitfaden Open Research Infrastructure: Werkzeuge zur Öffnung von Forschungs­infrastrukturen für Externe: von der Auswahl geeigneter Infrastruktur über Nutzen und Refinanzierungsmodelle bis hin zur praktischen und rechtlichen Umsetzung.
  • Entscheidungshilfe Open vs. Proprietär: Strukturiertes Vorgehen für bessere Entscheidungen für oder gegen Open Source (mit Softwaretool).
  • Entscheidungshilfe Open Business Models: Übersicht über für Open-Vorhaben geeignete Geschäftsmodelle mit Überlegungen zu Wert und Wertversprechen von Open-Vorhaben, - den vermarktbaren Ressourcen und den Vermarktungs-akteuren.
  • Konzept Open Source Program Office (OSPO): Nutzen von OSPOs in Forschungs­einrichtungen und Ansätze für ihre Implementierung.

Was können die Werkzeuge leisten?

Die Werkzeuge bieten eine Orientierung zu den wichtigsten Fragen. Ziel ist es, grund­legende Optionen und Überlegungen verständlich darzustellen, ohne Spezialwissen im juristischen oder wirtschaftlichen Bereich. Sie dienen als Hilfestellung, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, sie können aber keine Entscheidungen abnehmen. Sie ersetzen es auch nicht, sich innerhalb der Einrichtung weitere fachspezifische Unterstützung zu suchen. In keinem Fall verstehen sie sich als Rechtsberatung.